2. bis 3. Schwangerschaftsmonat

Schwanger Ultraschallbild SSW12 3.Monat Elodie

Was passiert in den ersten Schwangerschaftswochen? Die ersten drei Monate war mein Alltag geprägt von Übelkeit, Sodbrennen und Müdigkeit. Zum Glück blieb das Erbrechen bei mir komplett aus. Ich litt “lediglich” den ganzen Tag – sprich von morgens bis (durchgehend!) abends – unter einem konstanten Übelkeitsgefühl. Das ist wirklich nicht schön sag ich euch. Aaaber, durch das Nicht-Erbrechen wahrscheinlich erträglicher als bei manch anderer Frau. Das Schlimmste an den ersten Wochen war das heftige Sodbrennen. Teilweise unerträglich!! Das Problem an der Sache.. Wenn ich früher mal Sodbrennen hatte, habe ich Omeprazol genommen – was wunder bewirkt hat! Leider ist dies eins der MIttelchen die während der Schwangerschaft tabu sind. Was habe ich also gemacht? Mich an einen strikten Ernährungsplan gehalten und auf Kaffee, schwarzen und Pfefferminz-Tee verzichtet, keine würzigen oder scharfen Speisen zu mir genommen, in kleinen Portionen gegessen und darauf geachtet, dass ich übermäßig basische Lebensmittel verzehre. Während dieser Zeit kam ich mir vor wie eine Omi.. Abends ab 6 Uhr müde und dauernd leidig. Wenn ihr wissen wollt welche Medikamente man nehmen darf und was sonst noch so hilft schaut gerne auf den folgenden Beiträgen vorbei: Sodbrennen | Erkältung.

Plötzlich Mama

In diesen Wochen habe ich zwar irgendwie viel gelitten muss ich sagen, aber es passierte auch viel Positives in meinem Kopf. Man muss die Nachricht erst einmal sacken lassen, um sich mit dem Gedanken zu gewöhnen plötzlich Mama zu werden. Wie bereits erwählt freute ich mich zwar schon länger auf das Mama-Dasein, aber ein “Jetzt. Schwanger.” war eigentlich nicht geplant. Wenn man die Wehwehchen mal an die Seite schiebt und sich bewusst macht, dass gerade ein kleines Wesen in einem heranwächst – auch wenn es derzeit noch so klein sein mag – ist es auf einmal ein wahnsinniges Gefühl. Wahnsinnig erschreckend – wahnsinnig unglaublich – wahnsinnig wundervoll! Es ist schon komisch wie sich die eigene kleine Welt verändern und sich die Angst zu Stolz und Freude entwickelt. Man ist nun nicht mehr alleine. Es schlägt ein kleines stecknadelgroßes Herz in meinem Bauch. Das ist noch immer wahnsinnig – wahnsinnig fantastisch! <3

Positiv denken! Du schaffst das!

Trotz alledem standen vorerst Gedanken wie “Wie sollen wir das nur schaffen?” im Raum – “Schaffen wir das finanziell?”, “Was bedeutet das für meinen neuen Job?” oder “Bin ich denn schon so weit für ein neues Leben verantwortung zu übernehmen?”. Die Antworten darauf sind eigentlich relativ leicht.. “Ja, wir schaffen das!”, “Das ist nichts unnormales!” und “Wir sind bereit!”. Ich meine, wann ist schon der richtige Zeitpunkt? Den gibt es bekanntlich überhaupt nicht meine Lieben! Gewünschtes Kind oder durch Zufall entstanden, jede neue Mutter muss sich mit diesen neuen Gedanken auseinander setzen. Das ist doch ganz normal hab ich mir also immer wieder gesagt. Zudem habn mein Freund und ich eine starke und große Familie im Rücken. Mein Rat: Durchatmen! Es ist alles machbar! Wir sind ja nicht totkrank, sondern “nur” schwanger. Und denkt mal an die typischen Hartz-4-Serien wie Teenager schwanger oder wie sie alle heißen.. Wenn die Dullies (Sorry, aber manche sind schon echt schweres Kalieber!) das schaffen, dann wir doch wohl mit links. 😀

Wie habt ihr die ersten Wochen erlebt? Welche Gedanken gingen euch so durch den Kopf? Gesundheitliche Tipps & Ratschläge für neue Mamis?

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