4. Schwangerschaftsmonat

13.-14. Schwangerschaftswoche Ultraschall Elodie Eisvogel SSW Baby

Endlich im 4. Schwangerschaftsmonat, Mädels! Das erste Drittel ist nun geschafft und ich kann bestätigen, dass auch bei mir die Übelkeit so langsam vorbei ist. Das Sodbrennen blieb leider. 🙁 In Woche 13 und 14 habe ich ein paar fettfreie und leichte Gemüse-Kartoffel-Tage einlegen müssen. Mit einer Ernährungsumstellung ist es etwas besser auszuhalten für mich. Auch der Rennie- und Gaviscon-Haushalt musste erneut herhalten. Dieses blöde Progesteron aber auch. Kann es nicht nur da wirken wo es soll? In der Gebährmutter?! Anscheinend nicht. 😀

Die Sage um frühes Sodbrennen während der Schwangerschaft

Als ich mir vor ein paar Tagen eine neue Packung Rennie gekauft habe, fragte mich die Apothekerin lächend, ob ich wüsste was man über frühes Sodbrennen während der Schwangerschaft sagt. Ich antwortete mit Nein. Woher auch?! Ihr lächeln ließ mich etwas skeptisch drein blicken. Es sah aus als wolle sie mir etwas Gutes erzählen – ääh.. über Sodbrennen.. 😀 Beim besten Willen, aber ich konnte eigentlich nichts positives damit verknüfen. Dann lachte sie und sagte: “Wenn man unter viel Sodbrennen leidet kommt das Baby mit einer vollen Haarpracht auf die Welt!”. Aha! Die goldenen Löckchen können auch später noch wachsen dachte ich mir.. Dafür würde ich gerne auf das Sobrennen verzichten! 😀 Trotzdem eine ganz süße Geschichte. Vielleicht machte der Gedanke an ein kleines Locken-Motti (–> “Motti” ist für uns der vorerst gender-unspeziefische Name des kleinen Wesens ^^) die Schmerzen ein wenig erträglicher. 😉

Der zweite Besuch beim Frauenarzt

Meinen zweiten Ultraschall hatte ich Ende der Schwangerschaftswoche 12 / Anfang 13. Nach meiner emotionalen Entgleisung beim ersten Termin war ich super aufgeregt wie der zweite verlaufen würde. Diesmal kam Gerald mit und hielt meine, wohlgemerkt kletschnasse, Hand – zumindest vorerst im Wartezimmer. 😉 Als erstes wurde ich wieder in den – ich nennen ihn mal liebevoll – “Baby-Raum” gebracht, an dem ich früher immer nur vorbeigelaufen bin und aus dem hin und wieder Herzgeräusche von Babys schallten, ich ihn aber beim letzten Termin zum ersten Mal wirklich betreten habe. Komisches Gefühl jetzt eine “von denen” zu sein – den werdenden Muttis. 😀 Zu allererst wurde ich wieder gewogen – 62,8 kg, 200 Gramm weniger bei der Untersuchung zuvor. Durch die Übelkeit kommt dies aber bei vielen Schwangeren öfters vor. Sie essen weniger und ich durch das Sodbrennen ja auch fettärmer und leichter. Demnach alles ok! Das wird sich in den nächsten Schwangerschaftswochen noch von ganz alleine deutlich verändern. 😉 Übrigens sind wohl 11 bis 16 kg bei einer Frau mit durchschnittlichem BMI (bei mir 22,3) normal für die erste Geburt. Da bin ich mal gespannt! 🙂 Danach wurde mein Blutdruck gemessen. Alles tutti! Ich wurde vor dem Wartezimmer platziert und nach 5 Minuten von Frau Doktor aufgerufen.

Alles dran an Motti!

Gerald wartete im Vorraum und ich ging ins Sprechzimmer. Ihr müsst wissen, dass wir uns dafür entschieden haben, solange noch nicht durch die Bauchdecke geschalt wird, ich erst alleine ins Untersuchungszimmer vor gehe. 😉 Es ist nicht, dass ich mich schäme, versteht mich nicht falsch! Ich denke wir kennen nach fast 7-jähriger Beziehung den Körper des anderen doch schon ziemlich gut. 🙂 Es geht eher um den klinischen Aspekt. Was wir nicht wollen, ist, dass diese doch sehr direkte Situation das “Sympathische” am weiblichen Bereich zwischen uns verändern könnte. Und sind wir mal ehrlich… Die Geburt reicht glaube ich als Schockmoment für den Partner vollkommen aus. 😀 So nahm ich auf dem Stuhl platz und Frau Doktor tat was sie halt so tut.

Meine Anspannung war mal wieder auf 180. Mein Puls war jetzt definitiv gut erhöht! Und da… Ein unfassbares Bild.. Ein schlagendes Herz inmitten eines kleinen winzigen Körpers. <3 Die werdenden und gestandenen Muttis unter euch können wahrscheinlich nachvollziehen wie sich dieser Moment anfühlt. Wunderbar. Unglaublich. Überwältigend. Fantastisch! Es ist wie ein Wunder. Letztes Mal war es noch eine kleines wurstähnliches “Ding” und plötzlich lassen sich Mund, Nase, Ohren, ja sogar die Finger erkennen. Das ist schon faszinierend. Im Nachhinein frage ich mich, was ich dachte, was mich erwarten würde. Natürlich war es in der 12. Woche bereits ein kleines Wesen mit Form. Hab ich wirklich geglaubt es sei noch ein Knubbel Gewebe? 😀 Ich denke, zu begreifen, dass mein Körper nun wirklich ein neues Leben schafft ist erst real und fassbar, wenn man es sieht. Fazit von Frau Doktor, an Motti war und ist also alles dran! 🙂 Er/Sie bewegte sich und schlug bereits Purzenbäume. Alles “vor laufender Kamera”. Frau Doktor witzelte direkt es würde vielleicht ein kleiner Sambatänzer werden. Wieso nicht? Rhytmus im Blut kann nicht schaden. 😉 Sie machte ein zwei Ultraschallbilder und wir beendeten die Untersuchung auf dem Stuhl.

Stolzer Papa

Ich zog mich wieder an und Gerald wurde ins Untersuchungszimmer gerufen. Wir machten einen zweiten Ultraschall auf der Liege. Dafür öffneteich den Knopf und Frau Doktor fing an zu schallen. Da meine Bauchdecke nicht so viel Fett hat, konnte man den kleinen Spatz auch noch recht gut erkennen. Nicht ganz so gut wie mit der anderen Ultraschallmethode, dennoch konnte man Motti als das quirlige Etwas von vorhin erkennen. Gerald sagte war recht wenig. Es war eher ein Sammelsurium aus einsilbigen Wörtern wie “ohh”, “wow” oder “boar krass”. 😀 Nachher sagte er mir, dass er total perplex und sprachlos war, unsere Motti zu sehen und “kennenzulernen”. So süß! Ein stolzer Papa und eine stolze Mama, kann ich nur zusammenfassen. 🙂 Wir freuen uns jetzt schon tierisch auf die nächste Untersuchung, um alsbald wieder Hallo zu sagen. Wie groß mag Motti dann wohl sein? Kann man schon ein Geschlecht erkennen? Ihr merkt.. wir können es kaum erwarten! <3

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