Das zweite Trimester – Mädchen oder Junge?

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Ich muss sagen, das zweite Trimester, sprich der 4. bis einschließlich 6. – eigentlich sogar 7. Monat, war der angenehmste Abschnitt der Schwangerschaft. Die Übelkeit ist weg und man hat noch nicht so viel Bauch, sodass man sich gut bewegen kann und wenig Einschränkungen hat.

Mädchen oder Junge???

Am Anfang des 5. Monats hatten wir den nächsten Frauenarzttermin zur Babyschau. Voller Aufregung und Spannung saßen wir dieses Mal im Wartezimmer. Wir wussten, dass heute der Tag welcher sein würde, an dem wir höchstwahrscheinlich das Geschlecht unserer kleinen „Motti“ erfahren würden. Wir waren fast so aufgeregt wie bei der ersten Ultraschalluntersuchung. Das wir das Geschlecht erfahren wollten war uns die ganze Zeit klar. Meine Tante hat sich bei allen drei Kindern überraschen lassen. Für mich unvorstellbar! Die Neugier war einfach zu groß! 😀 Zudem wollten wir doch wissen, ob wir uns auf eine rosa- oder blaufarbene Babywelt einstimmen konnten. 😉 In meiner Vorstellung der letzten Jahre habe ich meine Gedankenwelt immer in pink geschmückt, daher war der rosarote Mädchentraum meine insgeheime Hoffnung. Allerdings flüssterte mir seit ein paar Wochen mein Bauchgefühl, dass ich mich vllt doch auf Autos und Trecker vorbereiten müsse.

Wir wurden aufgerufen und gingen in das CTG-Zimmer – den „Baby-Raum“ – um mich wie immer zu wiegen und den Blutdruck zu messen. Meine Gewichtszunahme war langsam. Ich hatte bis dato – SSW 18+2 – kaum zugenommen, zu Beginn sogar etwas abgenommen (200 Gramm). Dies, so sagte mir die Sprechstundenhilfe, sei aber nichts ungewähnliches bei Übelkeit während der ersten Wochen. Mein Startgewicht lag bei 63 Kilo. Nun hatte ich endlich etwas mehr „auf den Hüften“.. oder besser gesagt „auf dem Bauch“ – 66 kg. Ich saß wie immer im weichen, großen Babysessel“. Neben mir stand auf einem kleinen Tischchen das CTG-Gerät zum Messen der Herztöne des Babys und des Erfassens der Wehentätigkeit. Ich freute mich schon auf den Moment an dem ich zum ersten Mal den Herzschlag von Motti zu hören bekam. Noch musste ich mich jedoch gedulden. Da in der Fruchtblase noch viiiel Wasser und somit auch noch unheimlich viel Kindsbewegung vorherrscht, sind die Herztöne in diesem frühen Stadium noch kaum zu erfassen. Diese Erfahrung sollte mich ab Woche 29, also mit dem Beginn des dritten Trimesters, begleiten. <3

Kurz darauf wurden wir auch schon in das Untersuchungszimmer gerufen. Ich legte mich auf die Liege und wir sahen gebannt und mit Herzklopfen auf den Monitor. In ein paar Sekunden sollten wir erfahren, ob wir eine Sie oder einen Ihn begrüßen dürfen. Ohne das Frau Doktor etwas sagen musste, erkannten wir es von ganz alleine. ER hielt sein bestes Stück deutlich und voller Stolz in die „Kamera“. 😀 Hallo kleiner Prinz. <3 Auf Mamas Bauchgefühl war also verlass! Mir liefen die Tränen die Wangen herunter! Was ein unendlich schönes Gefühl Motti nun langsam einen Namen geben zu können. Der Papa war natürlich ebenfalls stolz wie Oskar. Wir erwarteten einen Sohn. Er lag in Steißlage und mit seinen Werten war soweit alles tutti. Mama und Papa waren somit rundum glücklich.

Das zweite Trimester - Es wird ein Junge!

Wohnung und Job

Motti wurde also immer größer und größer und schwamm munter durch Mamas Bauch. Im zweiten Trimester ging es jedoch nocht nur um das Baby im Bauch, sondern es gab noch einiges an Planung rundherum. Bei Gerald und mir ging es parallel nämlich langsam an die Wohnungs- und Jobplanung. Da wir die letzten Jahre in einer 1-Zimmer-Wohnung in Frankfurt am Main wohnten, mussten wir uns nun langsam überlegen wo wir demnächst unser Kind großziehen wollten. Dies war die letzten Monate bereits Thema und wir entschieden uns letzten Endes für die Nähe zur Familie und den Umzug in die alte Heimat – das Ruhrgebiet. Kurzweilig km auch Köln – mein derzeitiger Arbeitsort – in Frage, schied nach reiflicher Überlegung dann aber doch wieder aus. Es wäre einfach niemand schnell in der Nähe gewesen, wenn wir mal Hilfe, einen Babysitter o. ä. brauchen würden. Die Wohnungssuche stellte sich jedoch als super schwierig heraus und dauerte mehrere Monate, bis ins dritte Trimester an. Dazu später mehr. 😉 Jobtechnisch lief zur Zeit alles super. Meine Stelle als Influencer Communication Manager – kurz: ich manage unseren Blogger Club, arbeite also für die Firma mit Bloggern und Influencern zusammen, plane Events und organisiere Kooperationen – macht mir super viel Spaß! Genau das wollte ich schon lange Zeit machen und erfüllt mich mit unheimlicher Freude! <3 Einerseits schmerzte es mir, meinen gefundenen Traumjob erst einmal pausieren zu müssen, andererseits freute ich mich aber auf die Zeit mit dem süßen Spatz. Somit stand für mich auch fest, dass ich die erste Zeit mit dem Baby genießen muss und dass ich Elternzeit nehmen werde. Da dies auh immer eine finanzielle Frage ist, entschieden wir uns für ein Jahr. Gerald beschloss ebenfalls Elternezit zu nehmen und reichte zwei Monate für ab Geburt ein. Wahnsinn… wir bekommen wirklich ein Baby! Die ganze Planung machte es realer und immer greifbarer. Nur noch ein paar Monate – nicht mal ein halbes Jahr, dann bekamen wir Nachwuchs – einen kleinen Prinzen! <3

Elodie Eisvogel 4. Monat Babybauch 1

Elodie Eisvogel 4. Monat Babybauch 2

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