Elodie der Eisvogel

Elodie Eisvogel Profilfoto
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Wer ist Elodie und warum nennt sie sich Eisvogel?

Einfache Geschichte.. An meinem ersten Tag an der Uni haben wir ein Kennenlernspiel gespielt, bei dem es Aufgabe war – um sich die Namen der anderen Ersties besser merken zu können – den ersten Buchstaben seines Vornames mit einem Tier zu verbinden, wie beispielsweise Alex der Affe, Carmen das Cameleon oder Elodie der Eisvogel. 🙂 Seitdem trage ich diese Alliteration mit mir und habe diese zu meinem Nicknamen gemacht wenn man so sagen will.

„Wer bist du?“ – „Elodie der Eisvogel!“

Der Eisvogel passt eigentlich ganz gut zu meiner Person. Auch wenn ich diesen Vogel eher zufällig gewählt habe – vllt hat ihn auch jemand in die Runde gerufen, weil mir ad hoc keiner eingefallen ist, ich weiß es nicht mehr – besitze ich ein paar Eigenschaften für die er bekannt ist. Der Eisvogel ist ein Einzelgänger. Das kann ich grob auch von mir sagen. Ich bin zwar ein Rudeltier, aber mehr im Sinne des engen Familienkreises. Ich genieße die Zeit die ich für mich habe. Das soll nicht heißen, dass ich keine Freunde habe oder ich mich nicht gerne mit ihnen treffe. Das tue ich unheimlich gern! Einen ausgelassenen Abend mit meinen Mädels muss einfach zwischendurch sein – und tut verdammt gut (Prost Mädels! Ein Hoch auf die Freundschaft. :)) Ich bin nur nicht der Typ der 150 Freunde besitzt und mit diesen täglich in Kontakt steht. Es ist schön zu wissen meine Mädels zu haben und wir wissen – auch wenn wir uns nicht jeden Tag sprechen oder einmal die Woche sehen – dass wir aufeinander zählen können. Von daher ist alles gut so wie es ist.

Der Eisvogel soll auch ein kleveres Kerlchen sein und ein paar Tricks draufhaben. Ich will nicht behaupten ich sei super klever wie die Brains unserer Geschichte, mehr im Sinne von „sich schlau aus aussichtslosen Situationen zu manövrieren“ ist meine Kernkompetenz. Davon gab es – „leider“ sei mal dahingestellt, denn alles Negative hat ja auch eine positive Seite 😉 – einige Momente. Ob nun in der Uni oder Schule, ich habe eigentlich keine Möglichkeit ausgelassen meinen Eltern ein besorgtes Leben zu bescheren – aus deren Sicht wohlbemerkt! „Kind, denk doch an die Zukunft.“, „Du willst doch das etwas aus dir wird.“ – „Ja Mutti, aber lass mich meinen Weg gehen.“ Ihr merkt.. Den als optimal erachteten, geradlinigen Weg zu gehen war nicht so mein Ding. Meine Oma hat mal gesagt auf den kurvigen Wegen sieht man mehr von der Welt. Daran halte ich mich seither strickt, wenn auch oft ohne darüber nachzudenken. 😉 Ich habe mich schon immer für vieles und alles interessiert. Ich finde Kunst und Mode spannend, gleichzeitig aber auch Biochemie und Informatik. Geschichte und Geographie sind klasse sowie Sprachen, besonders Japanisch, sowieso. Ich war reiten, habe Judo gemacht und Tennis gespielt, bin beim Chinesischkurs gewesen, hab bei der Tafel ausgeholfen und bin spontan einen Monat nach Australien geflogen. Die Wörter „begeisterungsfähig“, „lebendig“ und auch „sprunghaft“ beschreiben mich demnach sehr treffend. Konstantes gibt es aber auch.. meine Laune. Die ist seit 30 Jahren (fast) durchweg positiv! Ein fröhlich grinsender Eisvogel, der mit dem ersten Weckton am Morgen bereits mit guter Laune durch den Raum flattern kann. Das bin ich. Meinen Mädels stehe ich immer mit einem offenen Ohr und neutralem Rat zur Seite. Ich liebe es die Welt zu entdecken und neue Ort und Kulturen kennenzulernen, fernab von den touristischen Attraktionen. Einen authentischen Eindruck bekommen wie andere Menschen ihren Alltag verbringen, das bedeutet für mich Urlaub und Reisen.

„Es ist ok aus der Reihe zu tanzen.“

Den Blog Elodie Eisvogel habe ich ins Leben gerufen um meine Erfahrungen zu teilen – positive wie negative. Ich möchte vermitteln, dass auch wenn nicht immer alles planmäßig läuft, das völlig ok ist. Muss es nämlich auch nicht. Nicht jeder weiß mit 18 schon was er beruflich für die nächsten 50 Jahre machen möchte. Damit seid ihr nicht alleine und schon gar nicht unnormal! 🙂 Das Bild vom perfekten Leben: den Freund in der Schule kennengelernt, studieren in Regelstudienzeit, einen gut angesehenen Job mit hohem Gehalt bekommen, mit 25 geheiratet, mit 28 das erste Kind und der Hausbau, im Garten der Golden Retriever, die jährlichen Familienurlaube nach Schweden und so lebten sie glücklich bis ans Lebensende. Klingt wie im Film? Da stimme ich zu. Was ist schon perfekt? Die Mehrheit der Gesellschaft mag die eben genannte Beschreibung als optimal und erstrebenswert ansehen, aber Perfektion liegt schlicht im Auge des Betrachters. Beobachtet man die Menschen in seiner Umgebung, merkt man, dass man nur Ausschnitte zu sehen bekommt und im Grunde auch nur die schönen, die oberflächliche heile Welt. Ich habe mich mit der Zeit damit angefreundet ich selbst zu sein. Ich schäme mich nicht mehr für meinen Lebensweg – das ich beispielsweise nicht in sechs Semestern nach Regelstudienzeit abgeschlossen habe oder mit 30 nochmal ein Praktikum mache. Why not? Was ist daran verwerflich? Nichts! 🙂 Man darf sich nicht einreden man sei nicht „normal“ nur weil man gegen den Strom und das „von einem erwartete“ schwimmt. Das ist quatsch. Jeder nach seiner Facon! Also habt Mut und steht dazu was und wie ihr seid. Schafft euch euer eigenes perfektes Leben – vielleicht definiert ihr Perfektion mit einem eigenen kleinen Bötchen auf hoher See oder ? Frei nach dem Motto: Leben und leben lassen.. jeden Augenblick, jeden Moment.

Kleiner Vogel mit großen Träumen

Träume habe ich eine Menge. Ich glaube meine doch recht kitschigen Vorstellungen von der Welt, den Menschen und dem Leben resultieren aus den unzähligen Märchen und Disney-Geschichten dich ich als Kind verschlungen habe. Prinzen die Drachen bezwingen um die holde Maid zu retten, das Gute besiegt das Böse. Ich liebe es in das normale, manchmal recht triste Leben, etwas Feenstaub und Magie zu implementieren. 😉 Das macht mir Spaß und lässt mich daran glauben, dass man alles erreichen kann wenn man nur will. Was ich damit sagen möchte ist, dass jeder noch so absurde wundervolle Traum und jede noch so fantastische Idee dem Geist gut tun. Viele Ziele starten als Träume. Gegen Träume ist auch absolut nichts auszusetzen. Sie sind Inspiration und geben dem Ziel einen Charackter. Oft werde ich belächelt und als Träumerle abgestempelt. Ich sehe das anders. Aus meiner Perspektive ist diese Beurteilung kleingeistig und setzt Grenzen die das Leben weniger bunt und wundervoll machen. Was ist beispielsweise mit J.K.Rowling? Was wäre gewesen wenn sie ihren Träumereien und ihrer Phantasie kein Ohr geschenkt hätte? Richtig, dann wäre Harry Potter ein Muggel gewesen, hätte vielleicht in einem Finanzbüro gearbeitet und Briefmarken gesammelt. Das ist nicht weniger gut, aber weniger begeisterungsfähig gewesen. 🙂 Ein Schlauer Mann hat mal gesagt:

If you can dream it, you can do it.

Walt Disney

Nun zu euch.. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Seid ihr vielleicht auch kleine Eisvögel mit großen Träumen? *cheep*

 

Wie der Eisvogel zu seiner Farbe kam

Eine schöne Sage aus Frankreich erklärt die Farben des Eisvogels: Das Federkleid des Eisvogels war ursprünglich grau. So befand er sich auch in der Arche Noah. Nach der Taube schickte Noah auch den Eisvogel aus, um nach Land Ausschau halten zu lassen. Als wassererfahrener Vogel schien er sogar besser dafür geeignet als die Taube. Weil sich bei seinem Aufbruch ein Sturm erhob, musste er seinen Flug zum Himmel nehmen, um nicht von den sich aufbäumenden Wellen verschlungen zu werden. Dabei versenkte er sich in das Himmelblau, das bald auf seine Federn abfärbte.

Ganz hoch gestiegen, sah er die Sonne unter sich aufgehen, was ihn so faszinierte, dass er immer weiter auf sie zuflog. Von der immer größer werdenden Hitze fingen seine Bauchfedern Feuer, weshalb er schnell seinen Flug zur Sonne aufgab und sich in den Wasserfluten der Erde abkühlte. Weil Noah inzwischen Land gefunden hatte, fand der Eisvogel die Arche nicht mehr auf dem Wasser. Und deswegen sieht man ihn noch heute an den Flüssen entlang nach der Arche suchen und mit durchdringendem Ruf nach Noah rufen.

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Who is Elodie and why she is calling herself Eisvogel?

Short story.. On my first day at the university there was made a get together with the other new bees. Plan was – to remember the other names more easily – to connect the first letter of the first name with an animal like Alex the ape or Eric the elephant. This was the moment Elodie the Eisvogel (bot.: Kingfischer / translation literally: ice bird) was born. 🙂

The kingfisher acutally fits quite good with myself. Although I have chosen this bird by chance I own a few attributes for which he is known. The kingfisher is a loner, I am roughly too. I may be a pack animal, but more in sense of the close family circle. I enjoy the time I have for myself. This does not mean that I have no friends or I do not like to meet with them. I definately love it! A boisterous night with my girls just has to be in between – and doing damn good (Cheers girls! Long live our friendship :)!). I’m just not having 150 friends and I am not in contact daily with my girls. I am thankful of knowing they are just a call away and that we can count on each other – even if we do not talk every day or see us once a week. Therefore everything is good as it is.

The kingfisher is also to be a bright spark. I will not pretend I was super smart as the braniacs of our history. My core competency is more the maneuver out of hopeless situations. Of which there were – „unfortunately“ was once an open question, because everything negative has indeed a positive side;) – a few moments. Whether in school or college, I actually omitted no moment to let my parents omitted to bring an anxious life – probably noticed: from their perspective! „Please think about the future.“, „Do something with more perspectives.“ – „Yes mom, but let me go my way.“ You notice .. The deemed optimal straight path to go through was not really my thing. My grandmother once told me that on the winding paths you see more of the world. That’s what I consider myself since, though often without thinking about it. 😉 I have always been interested in so many different things. Art and fashion is deeply exciting, but also biochemistry and computer science. History and geography are great and languages, particularly Japanese, anyway. I was horse-riding, had taken judo and played tennis, have been to Chinese courses, volonteered at the food bank and am spontaneous flown one month to Australia. The words „enthusiastic“, „lively“ and „erratic“ describe me thus very aptly. But there are also constants.. my mood for example. This is very positive for the last 30 years (almost)! A cheerful grinning Kingfisher who already can fly in a good mood through the room with the first alarm in the morning. This is me. I am always having an open ear and neutral advice for my girls when they need one. I love to explore the world and meet new place and cultures, far from the tourist attractions. I stand on authentic impression to get to know how other people spend their days. This means travelling for me.

„It’s okay to step out of line.“

I launched the blog Elodie Eisvogel espacially to share my experiences – both positive and negative. I want to convey that even if not everything goes according to plan, that’s totally ok. Not everyone knows with the age of 18 what he wants to do for rest of his life. So you are not alone and certainly not abnormal! 🙂 The picture of the perfect life: get a boyfriend at school, finishing studiy standard period of time, get a good professional job with a high salary, beeing married with 25, getting a child around the age of 28 and buying a house, in the garden a Golden Retriever, the annual family vacations to Sweden and this is how they live happily ever after. Sounds like a movie? I agree. What is even perfect? The majority of society may think this kind of life is optimal and desirable, but perfection is simply in the eye of the beholder. Look around and you will realize that you get to see only excerpts and basically just the beautiful one’s, a superficial ideal world. Today, I am in line with myself. I no longer ashamed of my life – for example I that I don’t completed study in six semesters and that I am doing an internship again with the age of 30. Why not? What is so reprehensable? Nothing! 🙂 We shouldn’t convince that someone is not normal just because he is swimming against the big tide. That’s hoke. Be yourself! Build your own life with your way of perfection.

Little bird with big dreams

I have a lot of dreams. I think my kitchy idea of the world, the people and life results from the countless tales and Disney stories I devoured as a child. Princes who defeat dragons to save their damsels, the good conquers evil. I love it to implement some fairy dust  and magic in the normal, sometimes quite dreary life. 😉 This is fun and makes me believe that you can achieve anything you want to. What I want to say is that even the most absurd wonderful dream and even the imaginative idea is worth to dream it. Most aims starting as dreams. They are inspiration and givong your aims a character. I’m often ridiculed and labeled a dreamer. I count it differently. This assessment is petty-minded and sets limits that make life less colorful and wonderful. What’s up with J.K.Rowling? What would have happened if she had not gave an ear to her reverie and imagination? Right, Harry Potter perhabs would have been a Muggle, might have worked in a financial office and collected stamps. That’s not bad, but probably less exciting. 🙂 A wise man once said:

If you can dream it, you can do it.

Walt Disney

Now to you .. What have you done for experience? Are you perhaps a small kingfisher with big dreams? *cheep*

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~~~ Elodie Eisvogel ~~~

 

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