TOKYO Travel Guide 1

Tokyo Food Guide Header Elodie Eisvogel

Sleep & Eat in Tokyo

Wie lange habe ich mich auf diese Reise gefreut.. genau weiß ich es gar nicht mehr. Auf jeden Fall schon ziemlich lange. Mein Interesse an diesem Land entstand damals – wie bei den meisten wahrscheinlich – über Manga, genauer gesagt Sailor Moon. 😊 Als ich dann ein/zwei Jahre später das Buch “Die Geisha” in die Finger bekam, wusste ich, dass ich dieses faszinierende und facettenreiche Land der aufgehenden Sonne sehen und kennenlernen muss. Hier meine Tipps zu Übernachtung und Food.

 

#1 Where to sleep?

Aufgrund positiver Erfahrungen mieteten wir uns eine kleine Wohnung via AirBnB an. Zumal die Hotelpreise in einer Metropole wie Tokio unglaublich hoch sind und das Preis-Leistungsverhältnis doch eher schlecht als recht, tut man sich mit dieser Wahl etwas Gutes! Der Vermietung nennt sich Samurai House und hat noch einige weitere schöne Wohnungen im Repertoire. So eine süße Wohnung für ~80€ pro Tag (zu zweit!) ist mehr als in Ordnung. Die Wohnung ist super zentral am Rand des District Kabukicho im Stadtteils Shinjuku gelegen, war sauber und der Mailkontakt vorab mit der Vermietung sehr nett. Den dortigen Hauptbahnhof Shinjuku Station erreicht man in ca. 5 Gehminuten und hat von dort aus Anschluss an das perfekt ausgebaute U-/Bahnnetz Tokios. Für all diejenigen die dem Stadtteil Shinjuku mit seiner Rotlichtecke etwas skeptisch entgegentreten kann ich die Angst nehmen. Es ist dort nicht so wie man sich es vielleicht vorstellt. Ich würde es eher mit einem Rummel vergleichen – alles bunt, laut und überall gibt es was zu essen. 😀 Aber für diesen schrillen Kult steht Tokio ja auch.. demnach halb so wild! 😉 Wir hatten nicht den Eindruck dass es dort gefährlich oder unangenehm sei zu wohnen. Kurz und knapp: Diese Wohnung ist zu empfehlen!

[gmap lat=”35.695206″ lng=”139.705525″ zoom=”18″ pin=”” scrollable=”” height=”300″]Samurai House H7[/gmap]

 

#2 Food Guide

Wir haben während unseres Aufenthaltes in Japan schnell bemerkt, dass es nahezu normal ist sich für einen Tisch in einem Restaurant oder Café anzustellen. Klar, dies mag auch an der Größe der Läden liegen – Tokio ist ja nicht umsonst bekannt für den knappen Lebensraum, doch im Nahhinein definitiv auch an der Qualität des Essens. Schnell haben wir gemerkt wo sich die Einheimischen einreihten, so schlossen wir uns kurzerhand in die Reihen mit an. Unsere durchschnittliche Wartezeit lag bei ca. 30 Minuten. Klingt viel für uns Deutsche, die doch eher eine Schlange meiden. *zzzzz* 😛 Aber wie heißt es so schön: Vofreude ist die schönste Freude!

 

#1  餃子の福包 (Gyoza no Fukuhou)

Das beste Gyoza-Restaurant auf unserer Reise durch Japan. Wir standen geschlagenen 45 Minuten für den Tisch an. Weil es uns aber so gut gefallen hat, haben wir uns den Abend darauf direkt noch einmal in die Schlange gereiht. Die Speisekarte bietet gebratene und gedämpfte Knödel plus Beilagen. Eine englische Karte wird ebenfalls angeboten.

2-8-6 Shinjuku | Kdx Shinjuku 286 Bldg. 1F, Shinjuku 160-0022, Präfektur Tokio
Tel: 03-5367-1582
Opening hours: 11:30 – 23:30 everyday

[gmap lat=”35.689170″ lng=”139.709057″ zoom=”18″ pin=”” scrollable=”” height=”300″]Gyoza no Fukuhou Shinjuku[/gmap]

 

#2  焼きあご塩らー麺 たかはし (Takahashi Ramen)

Super leckeres Ramen-Restaurant! Auch hier hat es uns so gut gefallen, dass wir am letzten Tag – am Tag unserer Rückreise nach Deutschland – nochmal schnell vorbei geflitzt sind um eine Schale Ramen zu schlürfen. Sein Gericht sucht man sich – anders als man es kennt – vorab an einem Automaten aus. Man wirft Geld ein, drückt auf den Auswahlknopf und bekommt einen Zettel ausgedruckt. Dann reiht man sich (surprise!) in die Schlange ein. 😉 Zwischendurch kommt ein Servicemitarbeiter und sammelt die “Tickets” ein, sodass die Küche sich bereits vorbereiten kann. Eine englische Karte gibt es hier nicht. Da es in Japan jedoch üblich ist Speisekarten zu bebildern, ist der Automat bunt bestückt. 🙂


Tel: 03-6457-3328
Opening hours: 11:00 – 23:00 everyday

[gmap lat=”35.695218″ lng=”139.700638″ zoom=”18″ pin=”” scrollable=”” height=”300″]Takahashi Ramen Kabukicho[/gmap]

 

#3  Tsukiji Fish Market

Auf den weltberühmten Tsukiji Fish Market waren wir sowasvon gespannt. Wir sind extra früh aufgestanden um einen Platz der nur 120 begehrten Plätze für das Beiwohnen am Thunfisch-Auktion zu ergattern. Um 4:20 Uhr standen wir vor dem Eingang bereit für ein Ticket. Leider zu spät. Der letzte Platz wurde gegen 2:30 Uhr vergeben sagte man uns. Hundemüde und enttäuscht standen wir nun vor versperrter Tür. Da den übrigen Besuchern der Fischmarkt erst ab 10 Uhr öffentlich zugänglich gemacht wird, vertrieben wir uns bis dato die Zeit an den umliegenden Tsukiji-Marktständen. Wir stärkten uns kurzerhand mit einem Kaffee und ein paar frischen Snacks. 🙂 Darunter eine Schüssel Ramen bei らーめん井上 (Ramen Inoue), frisch gegrillte Jakobsmuschel mit Thunfisch und kleine Onigiri auf die Hand. Diesen Markt muss man einfach gesehen und erschmeckt haben!

 Als wir nun endlich unsere Entdeckungtour über den Fischmarkt machen durften, wollten wir uns von der Qualität und dem Ruf des frischesten Fisches der Welt nun selbst überzeugen. Es gibt auf dem Markt eine kleine Ecke mit vielen aneinander gereihten Sushi-Restaurants, in denen man den zuvor verkauften Fisch direkt auf dem Teller serviert bekommt. Na, frischer geht’s doch nicht! 🙂 Wir schlenderten also durch die drei/vier kleinen Gassen und mussten erneut feststellen, dass das Anstehen erneut eine unumgägnliche Prozedur werden würde – und das bei wohlbemerkt ~32 Grad. Wir entschieden uns für das Sushirestaurant おかめ (Okame). Preislich wussten wir durch Recherchen bereits was auf uns zukommen wird. Für das Menü, welches aus ca. 8 Nigiri, einem Tee und einer Miso-Suppe bestand, zahlten wir pro Person umgerechnet 30 Euro. Fazit: Zwar teuer, aber es hat sich definitiv gelohnt. Super frischer Fisch der hervorragend geschmeckt hat! 🙂

[gmap lat=”35.663741″ lng=”139.769585″ zoom=”18″ pin=”” scrollable=”” height=”300″]Sushirestaurant Okame[/gmap]

 

 #3  Takeshita Street, Shibuya

Die Takeshita Street im District Harajuku des Stadtteils Shibuya, ist ein gutes Beispiel für die Kawaii-Kultur in Japan. Kawaii nennt sich alles was niedlich, kindlich, süß ist. Demnach erwartet einen dort alles bunte, schrille und verspielte. Nicht fehlen dürfen die genauso bunten und facettenreichen Waffelkreationen. Hier reiht sich ein Crêpe-Waffel-Geschäft an den nächsten. Zudem gibt es dort auch eine leckere Desserterie namens Zakuzaku (ザクザク 原宿店), die mit einer Vanillecreme gefüllte Croquant Chou verkaufen. Lecker! Einfach mal durchprobieren.

[gmap lat=”35.671425″ lng=”139.704167″ zoom=”18″ pin=”” scrollable=”” height=”300″]Takeshita Street[/gmap]

Teil 2 mit meinen “Nice to see“-Tipps folgt in kürze!

 

~~~ Elodie Eisvogel ~~~

More from Elodie Eisvogel

Meine Bucket List

Jeder von uns hat Orte, Ziele und Erlebnisse von denen er träumt....
Read More

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.